The Capital

العاصمة

Ghayath Almadhoun

Ghayath Almadhoun

Poet Ghayath Almadhoun (Syria, 1979) is part of a generation of young, engaged authors. He was born in a refugee camp in Damascus, the child of a Palestinian father and a Syrian mother. He studied Arabic literature at the University of Damascus and made his debut in 2004 with the collection Qasaed sakatat sahwan (Unintentional poems). Together with the Syrian poet Lukman Derky he set up The House of Poetry in 2006. In 2008 he moved to Stockholm, where he sought political asylum. In Sweden he published another two poetry collections, of which the second, Till Damaskus, he wrote with the Swedish poet Marie Silkeberg. With Silkeberg, he also made a number of poetry films on topics including the bomb attacks in the Gaza strip. In recent years, Almadhoun’s poems have been translated into a variety of languages. In his poems he describes the experiences of asylum seekers, homesickness for a homeland, and the guilt of a young intellectual who has abandoned his native country. In 2012 he was awarded the Klas de Vylders prize by the Swedish Writers Union. His most recent collection, La astatee alhoudour (I Cannot Be Present), was published in 2014.

Close

Antwerp All citybooks

Print

العاصمة

Listen to the audio book (mp3)

 

 

العاصمة

غياث المدهون

 

كُتبتْ هذه القصيدة لصالح مشروع كتاب المدينة
"سيتي بوك" أنتويرب الذي يقام بالتعاون مع البيت
الفلامنكي الهولندي "ديبورين" الجيران.

 

 

ـ ما هي عاصمة الكونغو الديمقراطية؟
ـ أنتويرب.

 

في هذه المدينةِ التي تتغذى على الألماس.
تنمو الأسلاكُ الشائكةُ في قصائدِ الشعراء.
تموتُ المواعيدُ في الرزنامة.
تتوقفُ يديْ عن لمسِ شفتيكِ.
يتوقفُ رجالُ الشرطةِ عن الضحكِ.
تتوقفُ سيارةُ التكسي التي قُتل سائِقُها برصاصةِ قناصٍ في دمشقَ أمامَ المحطةِ المركزيةِ في أنتويرب.
يتوقفُ الإرهابُ في البلاي ستيشن.
وأنا أتأبطُ نفسي وأتوقفُ عن التوقفِ.
أفكرُ في المسافةِ بين شفتيَّ وجلدكِ.
كأنَّني لم أُولدْ في مخيم اليرموك للاجئين الفلسطينين في دمشق عام ١٩٧٩.
كأنكِ لم تُولدي في مجرة دربِ التَّبَّانة.

 

لقراءة الصقيدة كاملةً، اضغط هنا

de hoofdstad

Download the ePub Print

Die Hauptstadt

 

- Wie heißt die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo?
- Antwerpen.

 

In dieser Stadt, die sich von Diamanten nährt,
wachsen Stacheldrähte in den Gedichten der Poeten;
sterben die Termine im Kalender;
hört meine Hand auf, deine Lippen zu berühren;
halten die Polizisten im Lachen inne;
stoppt das Taxi, wenn der Fahrer durch die Kugel eines Scharfschützen in Damaskus
vor dem Zentralbahnhof in Antwerpen getötet wird;
hört der Terror in der Play Station auf;
Und ich nehme mich selbst unter den Arm und höre auf, aufzuhören.
Ich denke an die Entfernung zwischen meinen Lippen und deiner Haut,
als sei ich nicht im Jahr 1979 im palästinensischen Flüchtlingslager Yarmouk in Damaskus geboren.
Als seist du nicht in der Milchstraße geboren.

 

In dieser Stadt, in der man mit der gleichen Sorgfalt das Blut von den Diamanten wischt wie die Ärzte das Blut von der Wunde eines Verletzten, dessen Leben sie gerettet haben,
gehe ich leichtfüßig vorbei wie ein Panzer über den Asphalt;
meine Gedichte mit mir tragend wie ein Straßenverkäufer.
Immer, wenn ich Richtung Meer laufe, frisst mich die Wüste auf, die aus den Koffern der Exilanten dringt,
genau wie aus meinem Reisepass, den niemand anerkennt außer dir.
Ich bin der Verfasser von Gedichten, die über den Tod erzählen, als sprächen sie über die Hoffnung;
und über den Krieg, als gäbe es Gott.
Seit meine Freunde gestorben sind, bin ich ein einsamer Wolf.
Ich umzingele die Freude in einer Ecke und trete darauf wie auf ein schädliches Insekt.
Meine Freunde, die unter Folter gestorben sind, sitzen in schicken Anzügen neben mir, als befänden wir uns auf einem Empfang.
Und meine Mutter sucht mich durch die Telefondrähte,
um sich zu vergewissern, dass ich noch auf diesen Planeten pinkele.

 

Ich habe in meinem Zimmer alle Spuren des Todes getilgt,
damit du, wenn ich dich auf ein Glas Wein einlade, nicht spürst,
dass ich, obwohl ich mich in Stockholm befinde,
noch immer in Damaskus bin.

 

In dieser Stadt, die sich von Blutdiamanten nährt,
erinnere ich mich an die Bluthochzeit.
Erinnere ich mich an das Vergessen.
Ich stehe mitten in einem schwarz-schwarzen Gruppenfoto mit Dichtern, die hier vorbeikamen.
Die Anmerkungen, die du neben meinen Gedichten hinterlassen hast, machen mich traurig.
Mein Herz verwandelt sich in eine hölzerne Vogelscheuche, um Hitchcocks Vögel zu vertreiben.
Mein unschuldiges Herz, das nichts erträgt,
wird hart wie aufrichtige Worte.
Und die Straße verwandelt sich in ein Heft.
Du bist die Einzige, die die Straße in ein Heft verwandeln kann.
Unschuldig fasst du meine Hand, damit wir dem Jahr den Kopf abschlagen.
Dann stürzt die Weltbank ein.
Die Mittelschicht stellt sich gegen die Flüchtlinge.
Der Geheimdienstler, bewaffnet mit der Geschichte, zieht einen Wall zwischen die Vororte und die Freude.
Die Hautfarbe steht wie ein Checkpoint zwischen uns.
Zwischen dem Hafen, der die Freiheit importiert,
und der Straße, die sich vom Friedhof bis zum Schlafzimmer erstreckt.
Der Krieg hat mich nicht erschöpft,
aber die Gedichte, die über den Krieg erzählen.
Die kalten Städte haben mich nicht erschöpft,
aber diese Gedichte über die kalten Städte haben meine Finger gefressen.
Und ohne Finger kann ich nicht tanzen.
Ohne sie kann ich nicht gen Osten zeigen.
Ein Herzschlag tötet die Wanduhr,
und meine Freunde legen falsches Zeugnis ab und behaupten, das Leben sei wunderbar.
Diese Stadt implodiert wie ein schwarzes Loch.
Ich meine, wie ein grünes Loch.
Und die Straße läuft ängstlich.
Es ist das erste Mal, dass ich eine Straße in einer Straße laufen sehe.
Es ist das letzte Mal, dass ich ein Haus sich auf das traurige Lachen einer Frau stützen sehe, die in der Küche zurückgelassen wurde, damit es stehen bleibt.
Und auf den Duft von Gewürzen, die die Granate zerstreute, damit sie am Leben bleiben.
Die Nachbarn flohen, ohne das Fenster zu schließen, das zum Massaker hin geöffnet war.
Ohne das Kochbuch zu schließen, das auf Seite 73 geöffnet war.
Die Vögel des benachbarten Baumes zogen ins Haus.
Sie richteten sich im halb geöffneten Küchenschrank ein.
Eine 120 Millimeter-Granate, die 1987 zur Bekämpfung des Imperialismus in der Sowjetunion produziert wurde, wird sie töten
Der Kanarienvogel verhungert im Käfig.
Es ist Krieg.
Die Kanarienvögel verhungern in ihren Käfigen, wenn ihr Kerkermeister verschwindet.
Ihr Kerkermeister, der das Haus verlassen hat und nicht zurückkehrt.
Das Haus, das über den Gedichten der Poeten eingestürzt ist, die von ihrem Land verraten wurden.
Ihr Land, das sie hat weinen lassen und das sie nun beweinen.
Sie lesen nun ihre Trauer den Fremden vor.
Mit ihren Gedichten schlagen sie die Zeit tot.
Mit ihren Händen läuten sie die Glocken.
Aber außer einigen Toten hat niemand die Zeit, das Echo zu hören.
Die Kellnerin in der Bar beginnt mit mir ein Gespräch über das Recht der Syrer, auf angemessene Weise zu sterben; eine Weise, bei der die Leichen ganz bleiben.
Am Stück.
Und über das Alleinsein.
Über das Recht, einen Menschen zu finden, der abends neben einem schläft.
Und der einen schlafen lässt, wenn er morgens zur Arbeit geht.
Ohne von ihm zu verlangen, zu gehen.
Gut.
Lass uns diesen Sack voll Steine von unserem Rücken nehmen
und leise mit Hilfe der Tastatur schreien.
Wir, die wir auf dem Asphalt unterzeichnet haben,
verkünden, dass wir erschöpft sind.
Und dass wir, abgesehen von unserem unterschiedlichen Background,
unter der gleichen Scheiße leiden.
Ich wohne, wie du auch, allein in einer Wohnung mit drei Fenstern.
Zwei blicken auf Antwerpen.
Aber das dritte ist mein Computerbildschirm, der auf Damaskus schaut.
- Hast du Damaskus besucht?
- Nein.
- Gut, ich werde versuchen, es dir zu beschreiben: Die Temperatur beträgt im Sommer 37 Grad. Es ist die Stadt, in der die Sommertemperatur der des menschlichen Körpers entspricht.
- Hast du Antwerpen besucht?
- Nein.
- Gut, ich werde versuchen, es dir zu beschreiben: Es ist ein Blutdiamant, der hinter weiß beleuchteten Schaufensterscheiben glitzert. Sein Funkeln spiegelt die Schatten eines schwarzen Mannes wieder, der ihn in Kinshasa fand und tot aufgefunden wurde, ermordet durch die Kugel eines Freundes, damit eine Frau aus Montreal einen Ring mit einem in Tel Aviv geschliffenen Diamanten tragen kann, den ihr ihr in Buenos Aires geborener Ehemann geschenkt hat, auf einer Reise in die Wüste von Arizona, damit sie ihm seinen Ehebruch mit ihrer südafrikanischen Freundin verzeiht, als er sein Geld in Dubai wusch.
- Weißt du, worin sich die Wüste und die Geldwäsche unterscheiden und worin sie sich ähneln?
- Nein.
- Der Unterschied ist, dass die Wüste Wasser braucht, die Geldwäsche aber nicht.
- Und die Ähnlichkeit?
- Die Ähnlichkeit ist, dass die Geldwäsche trocken ist. Trocken wie die Wüste von Arizona.

 

Gut, man kann unmöglich leugnen, dass ich in dir schwimme wie ein Schmetterling im Magma.
Und dass ich dich mit meinen Worten füttere, damit du langsam größer wirst wie das Areal der Zerstörung, den der Zusammenstoß deiner Trauer mit meinen Tagen verursacht hat.
Deine Anwesenheit in meinem Leben hat einen negativen Effekt auf die postmoderne Poesie in der nördlichen Hälfte der Weltkugel.
Ich muss dir gestehen, dass durch das plötzliche Auftauchen deiner Metaphern in meinen Gedichten, viele von ihnen ihre Gültigkeit verloren haben.
Und dass du durch deine systematische Kampagne, Anmerkungen zu meinen Texten hinzuzufügen, zur Entstehung von Löchern in dem Tank beigetragen hast, in dem sie die arabische Sprache aufbewahren.
Und dass du mich mit Vorsatz und durch Beobachtung wiedererweckt hast.
Und das ist ein Verbrechen, das qua Verfassung der Dichter bestraft wird.
Und dass deine überall in meiner Wohnung verstreuten Details mein Begehren wecken, den Fernseher aus dem Fenster zu werfen
und dazusitzen, um zuzusehen, wie du die Zeit totschlägst.
Ich gestehe auch, dass viele dubiose Dinge geschehen sind, seit ich den Duft deines Busens gerochen habe.
Zum Beispiel:
Ich habe eine Menge Weingläser zerbrochen, seit du bei mir eingezogen bist.
Die meisten von ihnen begingen Selbstmord, indem sie mir aus der Hand sprangen, als ich versuchte, die Reste deines Lippenstifts von ihnen abzuwaschen.
Ich stahl ein wenig Zeit, um einen 25-Stunden-Tag zu haben.
Ich setzte eine falsche Miene auf, um glücklich auszusehen.
Ich habe mich in dich verliebt.
Ich behauptete, nachdem ich dich getroffen hatte, in einem Interview, dass ich in meinem Leben nur zweimal gelogen habe.
Das war meine dritte Lüge.
Und trotz der ganzen glücklichen Tragödie in meinem Leben,
hast du dich geweigert, mir den Gnadenschuss in den Kopf zu verpassen, als ich dich darum bat,
und mir ein neues Leben geschenkt.
Du beschuldigst mich, in meinen Gedichten nicht objektiv zu sein. Gut. Ich war mein ganzes Leben lang nicht objektiv. Ich war immer parteiisch und messe mit zweierlei Maß: Ich habe Partei ergriffen für Schwarze gegen Rassismus, für den Widerstand gegen die Besatzer, für die Milizen gegen die Armeen. Ich habe Partei ergriffen für die Indianer gegen den weißen Mann, für die Juden gegen die Nazis, für die Palästinenser gegen die Israelis, für die Emigranten gegen die Neonazis, für die Zigeuner gegen die Grenzen, für die Einheimischen gegen die Kolonisatoren, für die Wissenschaft gegen die Religion, für die Gegenwart gegen die Vergangenheit, für den Feminismus gegen das Patriarchat, für die Frauen gegen die Männer, für dich gegen andere Frauen, für Kafka gegen die Routine, für die Poesie gegen die Physik.
Physik.
Möge Gott die Physik verdammen.
Warum ertrinken die Flüchtlinge, und warum treiben sie auf der Wasseroberfläche, nachdem sie ihren letzten Atemzug getan haben?
Warum passiert nicht das Gegenteil?
Warum treibt der Mensch nicht auf der Wasseroberfläche, wenn er lebt, und geht unter, wenn er tot ist?

 

Gut.
Lasst uns die Dinge beim Namen nennen.
Bücher sind Gräber für Gedichte.
Häuser sind Zementzelte.
Hunde sind Wölfe, die die Unterwürfigkeit akzeptiert haben.
Der Gebetsteppich erinnert mich an den Fliegenden Teppich.
Mein Zimmer hat sich in deine grünen Schuhe verliebt.
Ich ertrinke in dir wie die Syrer im Meer.
Oh Gott!
Sieh dir an, was der Krieg aus uns gemacht hat!
In meinen schlimmsten Alpträumen hätte ich mir nicht vorstellen können,
dass ich eines Tages
in einem Gedicht schreiben werde:
Ich ertrinke in dir wie die Syrer im Meer.

 

***

 

Jede Granate, die auf Damaskus fällt, zerfetzt eine Seite aus einem Buch von Decartes.

 

Als wir geboren wurden,
war das Leben farbig,
und die Fotos waren schwarz-weiß.
Heute sind die Fotos farbig,
und das Leben ist schwarz-weiß.

 

 

Aus dem Arabischen von Larissa Bender

Podcast gelesen von Rudi Widerhofer

 

Larissa Bender, geboren 1958 in Köln, studierte Islamwissenschaft, Ethnologie, Soziologie, Kunstgeschichte und Arabisch in Köln, Berlin und Damaskus. Sie übersetzt arabische Literatur und Sachtexte aus dem Arabischen und arbeitet als Journalistin, Arabischdozentin, Moderatorin, Lektorin und Gutachterin für arabische Literatur. Sie hat zwei Bücher über Syrien herausgegeben.
 www.larissa-bender.de

Download the ePub Print

De hoofdstad

De Nederlandse vertaling van Ghayath Almadhouns gedicht over Antwerpen verscheen in voorpublicatie in het literaire tijdschrift DW B (2016_3).

 

 

 

‘Wat is de hoofdstad van Congo-Kinshasa?’
‘Antwerpen.’

 

In deze stad die zich voedt met diamanten,
groeit het prikkeldraad in de poëzie van de dichters,
sterven de afspraken op de kalender,
stopt mijn hand met het beroeren van je lippen,
stoppen de politieagenten met lachen,
stopt de taxi, waarvan de chauffeur in Damascus door de kogel van een scherpschutter is gedood, voor het centraal station van Antwerpen,
stopt de terreur in de playstation.
Ik neem mezelf onder de arm en stop met stoppen.
Ik denk na over de afstand tussen mijn lippen en jouw huid.
Alsof ik niet in 1979 ben geboren in het Yarmouk-kamp voor Palestijnse vluchtelingen.
Alsof jij niet bent geboren in het Melkwegstelsel.

In deze stad, waarin ze het bloed van de diamanten vegen met dezelfde zorg als waarmee artsen het bloed vegen van de wonden van de getroffenen van wie ze het leven hebben gered,
passeer ik met lichte tred, net zo licht als een tank die over het asfalt rolt,
en draag ik als een straatventer mijn gedichten met me mee.
Steeds wanneer ik in de richting van de zee loop, eet de woestijn me op,
de woestijn die opstijgt uit de koffers van de migranten,
en uit mijn paspoort, dat nog nooit door iemand is erkend, behalve door jou.
Ik ben de eigenaar van de gedichten die vertellen over de dood alsof ze vertellen over de hoop.
En de oorlog, alsof God bestaat.
Sinds mijn vrienden zijn gestorven, ben ik een eenzame wolf geworden.
Ik drijf de vreugde in een hoek en vertrap haar als een schadelijk insect.
Mijn doodgemartelde vrienden, zitten naast me in hun mooiste kleren, alsof we een welkomstfeest bijwonen.
Mijn moeder zoekt me achter het prikkeldraad
om zich ervan te vergewissen dat ik nog steeds mijn plas doe op deze planeet.

Ik heb mijn kamer gereinigd van elk spoor van de dood
zodat jij, als ik je uitnodig voor een glas wijn,
niet het gevoel hebt dat ik, ook al ben ik in Stockholm,
nog steeds in Damascus woon.

In deze stad, die zich voedt met bloeddiamanten
herinner ik me de bloedbruiloft
herinner ik me het vergeten
Ik sta midden op een zwart-zwarte groepsfoto met dichters die hier zijn langsgekomen.
De voetnoten die jij naast mijn gedichten hebt achtergelaten, geven me over aan het verdriet.
Mijn hart verandert in een houten vogelverschrikker, om de vogels van Hitchcock te verjagen.
Mijn onschuldige hart, dat het niet verdraagt
wordt net zo wreed als oprechte woorden
en de straat verandert in een schrift.

Jij bent de enige die in staat is de straat in een schrift te veranderen.
Onschuldig pak je mijn hand vast, zodat we samen de kop van het nieuwe jaar kunnen afhakken.
En dan stort de Wereldbank in,
komt de middenklasse in opstand tegen de migranten,
staat de veiligheidsman, gewapend met de geschiedenis, op om een dam te tekenen tussen de buitenwijken en blijdschap.
De huidskleur staat tussen ons in als een controlepost
tussen de haven die de vrijheid importeert
en de straat die loopt van de begraafplaats naar de slaapkamer.
Niet de oorlog heeft me uitgeput,
maar de gedichten die over de oorlog vertellen.
Niet de koude steden hebben me uitgeput,
maar de gedichten die vertellen van koude steden, hebben mijn vingers opgegeten.
En ik kan niet dansen zonder mijn vingers.
Zonder mijn vingers kan ik niet naar het oosten wijzen.
Een hartstilstand doodt de wandklok.
Mijn vrienden leggen valse getuigenissen af: dat het leven fantastisch is.
Deze stad implodeert, als een zwart gat.
Ik bedoel een groen gat.
En de straat rent angstig weg.
Dit is de eerste keer dat ik een straat door de straat zie rennen.
Het is de laatste keer dat ik zie dat een huis steunt op de lach van de trieste vrouw die ik in de keuken heb achtergelaten, in de hoop overeind te blijven
en op de geur van de kruiden die de granaat heeft verspreid, in de hoop in leven te blijven.
De buren zijn gevlucht zonder de geopende ramen met uitzicht op de slachting te sluiten,
zonder het kookboek te sluiten dat was opengeslagen op pagina 73.
De vogels van de naburige boom hebben zich naar het huis verplaatst
en zich genesteld in de half geopende keukenkast.
Ze zullen worden gedood door een mortiergranaat met een kaliber van 120 millimeter, gemaakt in de Sovjet Unie, in het jaar 1987, voor de strijd tegen het imperialisme.
De kanarie is in zijn kooi omgekomen van de honger.
Dat is de oorlog.
Kanaries komen om van de honger in hun kooien, wanneer hun cipier is verdwenen.
Hun cipier, die het huis heeft verlaten en niet meer is teruggekeerd.
Het huis, dat is ingestort op de poëzie van de dichters die zijn verraden door hun land.
Hun land, dat hen vroeger tot tranen roerde en dat ze inmiddels bewenen.
En zie, nu declameren ze hun verdriet ten overstaan van vreemden.
Met hun gedichten breken ze de tijd.
Met hun handen luiden ze de klokken.
Maar niemand heeft tijd om de echo te horen, behalve een paar gevallenen.
De serveerster in de bar begint een discussie met me over het recht van de Syriërs op een fatsoenlijke dood,
waarbij het lichaam intact blijft,
in één stuk.
En over de eenzaamheid.
En over het recht dat een mens heeft om iemand te vinden naast wie hij ’s avonds kan slapen,
en het recht om die ander te laten liggen als hij ’s ochtends naar zijn werk gaat
zonder van hem te eisen dat hij vertrekt.
Goed.
Laten we deze zak vol stenen van onze rug halen
en door middel van het keyboard schreeuwen met zachte stem.
Wij, de gevallenen op het asfalt,
verklaren dat we moe zijn
en dat we onze blik afwenden van onze achtergronden.
We zitten immers in dezelfde shit.
Ook ik woon, net als jij, alleen, in een flat met drie vensters
waarvan er twee uitkijken op Antwerpen
Het derde is het scherm van mijn computer, dat uitkijkt op Damascus.
‘Ben je weleens in Damascus geweest?’
‘Nee.’
‘Goed, dan zal ik proberen het voor je te beschrijven. In de zomer is de temperatuur 37 graden. Damascus is een stad waarin de temperatuur in de zomer overeenkomt met de lichaamstemperatuur van de mens.’
‘Ben je weleens in Antwerpen geweest?’
‘Nee.’
‘Goed, dan zal ik proberen het voor je te beschrijven. Antwerpen is een bloeddiamant, die schittert achter de wit verlichte etalages en wiens glans de schaduwen weerspiegelt van een zwarte man die hem in Kinshasa heeft gevonden, waarna de man zelf is aangetroffen met een kogel in zijn lijf, afgeschoten door zijn vriend, opdat een vrouw uit Montreal een ring zou dragen met een diamanten steen, geslepen in Tel Aviv, gekregen van haar man die was geboren in Buenos Aires, toen ze samen op reis waren naar de woestijn van Arizona, in de hoop dat ze hem zou vergeven dat hij haar had bedrogen met haar Zuid-Afrikaanse vriendin, toen hij in Dubai was om zijn geld wit te wassen.
‘Ken je het verschil en de overeenkomst tussen de woestijn en het witwassen van geld?’
‘Nee.’
‘Het verschil is dat de woestijn water nodig heeft en het witwassen van geld niet.’
‘En de overeenkomst?’
‘De overeenkomst is dat het witwassen van geld een droge manier van wassen is, net zo droog als de woestijn in Arizona.’

Goed, je kunt onmogelijk ontkennen dat ik in je ronddrijf als een vlinder in het magma.
Ik voed je met mijn woorden, zodat je langzaam groeit, zoals het hoopje puin, veroorzaakt door de botsing van jouw verdriet met mijn dagen.
Jouw aanwezigheid in mijn leven had een negatieve invloed op de poëzie van het postmodernisme op het noordelijk halfrond.
Ik moet je bekennen dat de houdbaarheid van veel van mijn gedichten is verlopen, vanwege de onverwachte verschijning van jouw metaforen.
Ik moet je ook bekennen dat er mede door jouw systematische campagnes om voetnoten toe te voegen aan mijn teksten,
een gat is geslagen in het reservoir waarin de Arabische taal wordt bewaard.
En dat je me met voorbedachten rade inspiratie hebt gegeven
– volgens de wet van de dichters is dat een misdaad –
En dat jouw details, verstrooid in de hoeken van mijn woning, me ertoe aanzetten om mijn televisie uit het raam te gooien
en te gaan zitten om jou te observeren als je bezig bent de tijd te doden.
Ook moet ik bekennen dat er veel verdachte dingen zijn, die gebeuren sinds ik de geur van je borsten heb geroken.
Bijvoorbeeld:
Ik heb een aantal wijnglazen gebroken in de periode waarin ik naar mijn woning ben verhuisd.
De meeste hebben zelfmoord gepleegd door uit mijn handen te springen toen ik probeerde de resten van je lippenstift eraf te wassen.
Ik heb wat tijd gestolen, zodat ik mijn dag kon verlengen tot vijfentwintig uur.
Ik heb mijn gelaatstrekken vervalst om er gelukkig uit te zien.
Ik ben van je gaan houden.
Nadat ik je had ontmoet, heb ik in een interview gezegd dat ik maar twee keer in mijn leven heb gelogen.
Dat was mijn derde leugen.
Ondanks al het tragische geluk dat mijn leven moet doormaken,
heb jij geweigerd het genadeschot in de richting van mijn hoofd te lossen toen ik je smeekte dat te doen,
en heb je me een nieuw leven gegeven.
Je beschuldigt me van gebrek aan objectiviteit in mijn gedichten.
Goed, ik ben in mijn leven nooit objectief geweest, ik ben altijd vooringenomen geweest en ik heb altijd met twee maten gemeten, ik prefereerde de zwarten boven het racisme, het verzet boven de bezetters, de milities boven het leger, de Indianen boven de bleekgezichten, de joden boven de nazi’s, de Palestijnen boven de Israëliërs, de migranten boven de neonazi’s, de zigeuners boven de grenzen, de oorspronkelijke bewoners boven de kolonisten, de kennis boven de godsdienst, het heden boven het verleden, het feminisme boven het patriarchaat, de vrouwen boven de mannen, jou boven alle vrouwen, Kafka boven de routine, de poëzie boven de fysica.
De fysica.
God vervloekte de fysica.
Waarom verdrinken de migranten en drijven ze, nadat ze hun laatste adem hebben uitgeblazen, op het water?
Waarom gebeurt niet het omgekeerde?
Waarom is het niet zo dat mensen blijven drijven als ze levend zijn en verdrinken wanneer ze dood zijn?

Goed.
Laten we dingen bij hun naam noemen.
Boeken zijn graven voor de gedichten.
Huizen zijn betonnen tenten.
Honden zijn wolven die genoegen hebben genomen met de vernedering.
Bidkleedjes doen me denken aan vliegende tapijten.
Mijn kamer is verliefd geworden op je groene schoenen.
Ik verdrink in jou, zoals de Syriërs verdrinken in de zee.
Mijn God.
Zie waar de oorlog ons heeft gebracht.
Zelfs in mijn gruwelijkste nachtmerries zou het niet in me zijn opgekomen
dat ik op een dag
in een gedicht zou zeggen:
Ik verdrink in jou, zoals de Syriërs verdrinken in de zee.

 

***

 

Elke granaat die op Damascus valt, scheurt een bladzijde uit een boek van Descartes.
Toen we geboren werden
was het leven gekleurd
en de foto’s waren zwart-wit.
Tegenwoordig zijn de foto’s in kleur
en is het leven zwart-wit geworden.

 

 

Uit het Arabisch vertaald door Djûke Poppinga

 

Djûke Poppinga (Luxemburg, 1956) studeerde Arabische en Turkse taal-en letterkunde in Amsterdam, verbleef een aantal jaren in de Arabische wereld en begon in de jaren '80 met het vertalen van Arabische romans. Inmiddels heeft ze meer dan veertig titels uit het Arabisch vertaald, waaronder verscheidene romans van de Egyptische Nobelprijswinnaar Nagieb Mahfoez en het hele oeuvre van de Libanese auteur Hanaan as-Sjaikh. In het najaar van 2015 verscheen Gezichten van de Marokkaanse schrijver Mohamed Choukri en in 2016 werd de Nederlandse vertaling van De automobielclub van de Egyptische auteur Alaa al-Aswani gepresenteerd. In 2005 ontving ze samen met Richard van Leeuwen de Fonds voor de Letteren Vertaalprijs 'voor hun verdiensten voor de ontsluiting van de Arabische literatuur'. Sinds 2007 is ze betrokken bij Writers Unlimited, een literair festival in Den Haag, eerst als programmamaker en daarna als adviseur Arabische literatuur. Momenteel werkt ze als docent Arabische literatuur aan de Universiteit van Amsterdam.

Download the ePub Print

La capitale


- Quelle est la capitale de la République Démocratique du Congo ?
- Anvers.

 

Dans cette ville qui se nourrit de diamants
Des fils barbelés s’élèvent dans les mots des poètes
Des rendez-vous s’éteignent dans les calendriers
Ma main s’arrête devant tes lèvres
Les policiers s’arrêtent de rire
Le taxi dont le conducteur a été tué par la balle d’un sniper à Damas s’arrête devant la gare centrale d’Anvers
Dans la PlayStation, le terroriste arrête d’avancer
Moi, je me prends par la main et j’arrête de m’arrêter
Je pense à la distance qui sépare mes lèvres de ta peau
Comme si je n’étais pas né en 1979 dans le camp pour réfugiés palestiniens de Yarmouk à Damas
Ni toi sur l’un des chemins de la Voie Lactée
Dans cette ville où l’on nettoie le sang sur les diamants avec la précaution d’un médecin soignant la plaie du blessé qu’il a sauvé
Je passe léger comme un char sur l’asphalte
Transportant mes poèmes tel un marchand ambulant
Chaque fois que je me rends à la mer, le désert qui échappe des valises des émigrés m’ensevelit
De même que celui échappé de mon passeport que toi seule reconnais
Moi, l’auteur de poèmes qui parlent de la mort comme s’ils parlaient de l’espoir
Et de la guerre comme de la présence de Dieu
Depuis la mort de mes amis, je vis en loup solitaire
J’accule la joie dans un coin pour l’écraser comme un insecte nocif
Mes amis tués sous la torture siègent à mes côtés dans toute leur élégance, comme lors d’une réception
Et ma mère me cherche des yeux à travers le grillage
Afin de s’assurer que je n’ai pas cessé d’uriner sur cette Terre

 

J’ai nettoyé ma chambre de toute trace de mort
Afin que tu ne ressentes pas, lorsque je t’invite pour un verre de vin
Que malgré ma présence à Stockholm, je demeure à Damas

 

Dans cette ville qui se nourrit de diamants de sang,
Je me remémore les Noces de sang
Je me remémore l’oubli
Je suis debout sur une photo en noir et noir, au milieu d’un groupe de poètes passés par là
Les marges que tu as laissées autour de mes poèmes me rendent maussade
Chasseur des oiseaux d’Hitchcock, mon cœur se fait épouvantail
Ce cœur naïf qui n’endure rien
Devient cruel comme les paroles sincères
Et la rue se transforme en carnet
Toi seule as le pouvoir de transformer la rue en carnet
Tu m’attrapes de ta main innocente pour que nous traversions le nouvel an
Et la Banque mondiale s’effondre
La classe moyenne se lève contre les immigrés
Un agent de sécurité s’arme d’Histoire pour tracer une démarcation entre les banlieues et la joie
La couleur de peau dresse un check-point entre nous,
Entre le port d’où l’on importe la liberté,
Et la rue qui conduit du cimetière à la chambre à coucher
La guerre ne m’a pas fatigué
Mais les poèmes qui en parlent, si
Les villes froides ne m’ont pas fatigué
Mais les poèmes les décrivant m’ont rongé les doigts
Et je ne sais pas danser sans mes doigts
Je ne peux pas désigner l’Orient sans eux
Un arrêt cardiaque fige l’horloge au mur
Et mes amis prêtent le faux serment selon lequel la vie est merveilleuse
Cette ville se dévore de l’intérieur tel un trou noir
Un trou vert, pardon
Et la rue, de peur, se met à courir
C’est la première fois que je vois courir une rue dans la rue
Et la dernière fois que je vois une maison prendre appui sur le rire oublié dans la cuisine par une femme triste, dans l’espoir de rester debout
Et sur l’odeur du taboulé dispersé par un missile, dans l’espoir de rester vivante
Les voisins ont fui en laissant les fenêtres grandes ouvertes sur le massacre
Sans refermer le livre de recettes ouvert à la page 73
Les oiseaux de l’arbre d’à côté ont emménagé dans la maison
Ils se sont installés dans le placard entrouvert de la cuisine
Ils mourront sous le tir d’un mortier de calibre 120 mm, fabriqué en Union soviétique en 1987 pour combattre l’impérialisme
Le canari est mort de faim dans sa cage
C’est ça, la guerre
Les canaris meurent de faim dans leurs cages une fois leur geôlier parti
Leur geôlier qui a quitté sa maison et n’est jamais revenu
Sa maison qui s’est effondrée sur les écrits des poètes trahis par leur pays
Leur pays qui les faisait pleurer et sur lequel ils pleurent désormais
Regarde-les réciter leur tristesse devant les étrangers,
Avec leurs poèmes, briser le temps
Avec leurs mains, sonner des cloches
Dont personne n’écoutera l’écho, si ce n’est quelques tués
La serveuse du bar entame avec moi la conversation, sur le bon droit des Syriens à mourir de façon décente, le corps au complet
En un seul morceau
Et sur la solitude
Sur le bon droit de chacun à avoir quelqu’un qui s’endort à ses côtés le soir
Et le laisse dormir le matin en allant au travail
Sans lui demander de partir
Bon
Déposons ce sac lesté de pierres que nous portons sur le dos
Et hurlons sans bruit par la voix de nos claviers
Que nous, qui sommes sur l’asphalte,
Déclarons être fatigués
Et qu’importe l’histoire qui nous a menés ici,
Nous sommes tous dans la même merde
Moi aussi, tout comme toi, j’habite seul dans un appartement à trois fenêtres
Dont deux donnent sur Anvers
Et la troisième - mon écran d’ordinateur - sur Damas

 

- As-tu déjà visité Damas ?
- Non.
- Il y fait 37 degrés en été. C’est la ville où la moyenne estivale correspond à la température du corps humain.
- Et toi, as-tu visité Anvers ?
- Non.
- Cette ville est un diamant de sang qui perle derrière les vitrines éclairées de blanc. Son éclat reflète l’ombre de l’homme noir qui a trouvé ce diamant à Kinshasa avant d’être tué par son ami pour qu’une femme de Montréal le porte sur une bague sertie à Tel-Aviv que lui a offerte son mari né à Buenos Aires alors qu’ils étaient tous deux en voyage dans le désert d’Arizona afin qu’elle lui pardonne de l’avoir trompée avec une amie sud-africaine lors d’un séjour à Dubaï où il était venu blanchir de l’argent.
- Sais-tu quelle est la différence entre le désert et le blanchiment d’argent, et quel est leur point commun ?
- Non.
- La différence, c’est que le désert a besoin d’eau, alors que le blanchiment d’argent, non.
- Et le point commun ?
- C’est que le blanchiment d’argent se fait à sec. À sec comme le désert d’Arizona.

 

Bon, pas moyen de nier que je nage en toi comme un papillon dans le magma
Je te nourris de mes mots afin que tu grandisses lentement, comme grandit la parcelle de ruines causées par l’embourbement de ta tristesse dans mes jours
Ta présence dans ma vie a eu un impact négatif sur la poésie post-moderne dans l’hémisphère nord de la planète Terre
Et je dois t’avouer que nombre de mes poèmes ont touché le terme de leur validité devant ta surprenante apparition métaphorique parmi eux
Que tu as contribué, par tes campagnes méthodiques pour rajouter des notes à mes textes, à trouer le placard où se conserve la langue arabe
Que tu m’as fait revivre, par la force de ta persévérance et de ta vigilance
Et que cela constitue un crime réprimé par la Constitution des poètes
Que tes détails éparpillés aux quatre coins de mon appartement avivent mon désir de jeter le téléviseur par la fenêtre
Et de rester assis, à te regarder mettre à mort le temps
Je reconnais également que de nombreuses choses étranges ont eu lieu depuis que j’ai humé le parfum de ton sein
Par exemple
J’ai cassé plusieurs verres au cours de la période où tu emménageais chez moi
La plupart se sont suicidés en m’échappant des mains alors que j’en lavais le rouge laissé par tes lèvres
J’ai volé un peu de temps afin que mes journées comptent vingt-cinq heures
J’ai contrefait mes traits pour avoir l’air heureux
Je t’ai aimée
Dans un entretien à la presse après t’avoir rencontrée, j’ai dit n’avoir menti que deux fois dans ma vie
Troisième mensonge
En dépit de l’heureuse tragédie traversée par mon existence
Tu as refusé de me tirer dans la tête une balle de complaisance quand je te suppliais de le faire
Et tu m’as offert une nouvelle vie
Tu m’accuses de manquer d’objectivité dans ma poésie. D’accord. Je n’ai jamais été objectif de ma vie. J’ai toujours été partial et pesé toute chose à deux mesures. J’ai pris le parti des noirs face au racisme, de la résistance face à l’occupant, des milices face aux armées, des Amérindiens face aux hommes blancs, des Juifs face aux nazis, des Palestiniens face aux Israéliens, des migrants face aux néo-nazis, des Gitans face aux frontières, de l’autochtone face au colon, de la science face à la religion, du présent face au passé, du féminisme face au patriarcat, des femmes face aux hommes, de toi face aux femmes, de Kafka face à la routine, de la poésie face à la Physique.
La Physique
Que Dieu maudisse la Physique
Pourquoi les corps noyés des exilés remontent-ils à la surface des eaux une fois leur dernier souffle expiré ?
Pourquoi pas plutôt l’inverse ?
Pourquoi ne flottent-ils pas tant qu’ils sont vivants et ne se font-ils pas engloutir une fois morts ?

 

Bon
Nommons les choses par leur sens
Les livres, des cimetières à poèmes
Les maisons, des tentes en béton
Les chiens, des loups qui agréent d’être humiliés
Le tapis de prière m’évoque un tapis volant
Ma chambre est tombée amoureuse de tes chaussures vertes
Je me noie dans toi comme les Syriens dans la mer
Ô ma divinité
Regarde où la guerre nous a menés
Dans mes pires cauchemars je n’aurais jamais pensé
Dire un jour dans un poème
Que je me noie dans toi comme les Syriens dans la mer.


***


Chaque missile qui s’écrase sur Damas arrache une page à l’œuvre de Descartes
Quand nous sommes nés
La vie était en couleurs
Et les photos en noir et blanc
Désormais les photos sont en couleurs
Et la vie, en noir et blanc.

 

 

Traduit de l’arabe par Marianne Babut

 

Marianne Babut (Roubaix, 1981) a étudié les sciences politiques puis l’arabe littéraire à l’Institut des Langues Orientales, à Paris. Elle a vécu en Syrie, où elle a enseigné la langue française, puis a été traductrice pour l’ambassade de France à Damas. Après plusieurs années d’enseignement en milieu carcéral, elle se consacre désormais à la traduction de la langue arabe. Elle traduit de la littérature ( dont : Mohamed al-Fakharany, La traversée du K-O, Seuil, 2014 et Yassin Al Haj Saleh, Récits d’une Syrie oubliée, Les Prairies Ordinaires, 2015), mais également des sciences sociales, notamment pour la presse. Elle est également interprète du dialecte syro-libanais auprès d’ONG, ainsi que pour le tournage et le sous-titrage documentaire.

 

Download the ePub Print

The Capital


- What’s the capital of the Democratic Republic of the Congo? 
- Antwerp


In this city that is nourished on diamonds
barbed wire grows in poets’ verses
appointments die on the calendar
my hands stop touching your lips
policemen no longer laugh
a taxi stops when its driver is killed by a bullet from a sniper in Damascus
in front of Antwerp Central Station
terror stops on PlayStation
and I take myself under my arm and stop stopping
I think of the distance between my lips and your skin
as if I wasn’t born in Yarmouk camp for Palestinian refugees in Damascus in 1979
as if you weren’t born in the Milky Way

 

In this city where they clean blood off diamonds with the same care as
doctors cleaning blood from the wound of an injured man whose life they’ve saved
I pass lightly as a tank over asphalt
carrying my verses like a street vendor
every time I go towards the sea I am eaten up by the desert emerging from the suitcases of emigrants
and from my passport recognised by nobody but you
I am the writer of poems that talk of death as if they’re talking of hope
and of war as if God exists
since my friends died I’ve become a lone wolf
cornering joy and trampling on it as if it were a harmful insect
my friends who were tortured to death sit next to me in their most elegant clothes as if we were at a reception
and my mother searches for me down the phone lines
to make sure that I’m still pissing on this planet

 

I’ve cleaned my room of any trace of death
so you don’t feel when I invite you for a glass of wine
that despite the fact I’m in Stockholm
I’m still in Damascus

 

In this city nourished on blood diamonds
I remember a blood wedding
I remember oblivion
I stand in the middle of a black and black group photo of poets
who have gone from here
the notes you have left in the margins of my poems make me sad
my heart becomes a wooden scarecrow to chase away Hitchcock’s birds
my innocent heart that cannot bear it
becomes as harsh as honest words
and the street becomes a notebook
you are the only one who can change the street into a notebook
innocently you take my hands so we can cut off the head of the year
then the World Bank collapses
the middle class stands against the emigrants
a security man armed with history stands to mark out a barrier between the suburbs and happiness
skin colour stands like a checkpoint between us
between the harbour that imports freedom
and the street extending from the graveyard to the bedroom
the war has not wearied me
rather the poems that talk of the war
the cold cities have not wearied me
but these poems that talk of cold cities have eaten my fingers
and I cannot dance without my fingers
I cannot orient to the Orient without them
a heart attack kills the wall clock
and my friends bear false witness and say that life is wonderful
this city is collapsing in on itself like a black hole
I mean a green hole
and the street runs scared
this is the first time I’ve seen a street running in the street
this is the last time I’ve seen a house leaning on a sad woman’s laughter left behind in the kitchen
in order to stay upright
and on the smell of spices scattered by the shell in order to stay alive
the neighbours fled without shutting the windows open on the massacre
without shutting the cookery book open on page 73
the birds on the nearby tree moved into the house
they lived in the half-open kitchen cupboard
a 120mm mortar shell manufactured in the Soviet Union in the year 1987
to fight imperialism
would kill them
the canary died of starvation in the cage
that’s war
canaries die of starvation in their cages when their jailers vanish
their jailers who left home and never came back
the home that collapsed on the poems of poets whose country betrayed them
their country used to make them weep and now they weep for their country
see how they recount their grief in front of strangers
with their poems they kill time
with their hands they ring bells
but nobody has time to hear the echo except a few of those killed in the war
and the barmaid starts a discussion with me about how Syrians have the right to die properly with the body whole
in one piece
and about loneliness
about how people have the right to find somebody to sleep next to them in the evening
and to leave them asleep when they go to work in the morning
without asking them to move on
fine
let’s take this sack of stones off our back
and shout gently via the keyboard
we the undersigned on the asphalt
announce that we are tired
and that regardless of our different backgrounds
we suffer from the same shit
I too like you live alone in a flat with three windows
two look out onto Antwerp
but the third is my computer screen looking out onto Damascus
- have you visited Damascus?
- no
- ok I’ll try to describe it to you: the temperature in summer is 37°
it’s the city where the summer temperature corresponds to a person’s body temperature
- have you visited Antwerp?
- no
- ok I’ll try to describe it to you: it’s the blood diamond sparkling in the white light of shop windows
its shine reflecting a black man who found it in Kinshasa then was himself found murdered
by a bullet from his friend’s gun
in order that a woman from Montreal could wear a ring with a stone polished in Tel Aviv
given to her by her husband born in Buenos Aires
when they were on a trip to the Arizona desert
so that she would forgive him for cheating on her with her South African friend
when he was laundering his money in Dubai
- do you know how the desert and money laundering differ and how they are similar?
- no
- the difference is that the desert needs water and money laundering doesn’t
- and the similarity?
- the similarity is that money laundering is dry, dry as the desert in Arizona
ok there’s no denying that I float in you like a butterfly in magma
and feed you my words so you grow slowly like the area of destruction that came into being
when your sorrow collided with my life
your presence in my life had a negative effect on postmodern poetry in the northern half of the globe
and I have to confess to you that the shelf life of many of my poems expired with the sudden appearance in them of your metaphors
and that you had a share in making holes in the tank where they store the Arabic language
through your systematic campaigns to add marginal notes to my texts
and that with premeditation and close observation you undertook to revive me
and this is an offence punishable under the poets’ constitution
and that your details scattered around my house provoke a desire in me to throw the television set out of the window
and to sit watching you instead when you are killing time
I confess too that there are many dubious things that have begun to happen since I smelt the smell of your breasts
for example:
I’ve broken several wine glasses in the period since you moved in with me
most of them committed suicide by jumping out of my hand as I tried to wash away the traces of your lipstick
I stole some time in order to make my day last 25 hours
I assumed a false expression to make myself look happy
I loved you
I said in a press interview after I met you that I had only lied twice in my life
and that was the third time I’d lied
in spite of the whole happy tragedy that my life has been
you refused to fire the mercy bullet when I begged you to
and granted me a new life
you accuse me of a lack of objectivity in my poems, fine, I’ve never been objective in my life
I’ve always been biased and I have double standards
I have been biased in favour of blacks against racism, in favour of the resistance against the occupiers, of militias against armies. I have taken the side of the Red Indians against the white men, the Jews against the Nazis, the Palestinians against the Israelis, the immigrants against the neo-Nazis, gipsies against borders, original inhabitants against colonialists, science against religion, the present against the past, feminism against patriarchy, women against men, your side against other women, Kafka’s side against routine, poetry’s side against physics
physics
God damn physics
why do the immigrants drown then after they’ve breathed their last they float on the surface of the water?
why doesn’t the opposite happen?
why don’t people float when they’re alive and drown when they’re dead?

 

fine
let’s call things by their names
books are the graveyards of poems
houses are concrete tents
dogs are wolves that have accepted humiliation
prayer rugs remind me of flying carpets
my room has fallen in love with your green shoes
I drown in you as Syrians drown in the sea
oh God
look where the war has taken us
even in my worst nightmares it never occurred to me
that one day
I would say in a poem
I drown in you as Syrians drown in the sea

 

****

 

every shell that falls on Damascus is just a page torn out of Descartes’ book

when we were born
life was coloured
and photos were black and white
now photos are coloured
and life is black and white

 

 

Translated from Arabic by Catherine Cobham

 

Catherine Cobham is head of the department of Arabic and Persian at the University of St Andrews. She teaches Arabic language and literature and has translated the works of many modern and contemporary Arab authors, including Yusuf Idris, Naguib Mahfouz, Fuad al-Takarli, Mahmoud Darwish and Hanan al-Shaykh.